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DRESDNER IMMOBILIENMARKT ZWISCHEN RUHE UND AUFBRUCH

Der Dresdner Immobilienmarkt bleibt trotz schwieriger Rahmenbedingungen stabil. Im ersten Halbjahr wurden 2.472 Objekte im Wert von ~ 844 Mio. EUR gehandelt. Die Transaktionszahl lag nahezu exakt auf Vorjahresniveau. Ein leichter Umsatzrückgang (~7 %) ist vor allem auf die anhaltende Schwäche im Segment Wirtschaftsimmobilien zurückzuführen.

Wohnimmobilien bleiben gefragt. Für Mehrfamilienhäuser wurden im Schnitt 1.965 EUR/m² erzielt – rund 3 % mehr als im zweiten Halbjahr 2025. Für Wohn- und Geschäftshäuser lag der Medianpreis mit 1.850 EUR/m² etwa 5 % über dem vorangegangenen Halbjahr. Weiterhin prägen komplexe langwierige Finanzierungs- und Prüfprozesse die Ankaufsprozesse. Die mittleren Faktoren variierten um das 20,5-Fache, infolge unsicherer Aussicht bei den Baugeldzinsen zuletzt wieder mit sinkender Tendenz.

Eigentumswohnungen legten im Weiterverkauf auf 2.660 EUR/m² zu. Neubauwohnungen behaupteten mit 6.255 Euro/m² ihr Preisniveau bei sehr geringen Kauffällen. Freistehende Häuser gaben leicht nach, während Doppelhaushälften und insbesondere Reihenendhäuser zulegten. Aufgrund geringer Fallzahlen sind einzelne starke Ausschläge allerdings vorsichtig zu bewerten.

Der Dresdner Immobilienmarkt setzt die Stabilisierungsphase fort. Trotz schwierigen Umfeldes bleiben Nachfrage und Preise insbesondere im Wohnsegment robust. Für Eigentümer und Investoren bietet der Markt weiterhin eine solide Grundlage – vorausgesetzt, Lage, Qualität und Preis stimmen.

Quelle: Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Landeshauptstadt Dresden