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STATISTISCHER BERICHT ZUR WOHNSITUATION IN DRESDEN

Die Ergebnisse der Kommunalen Bürgerumfrage 2024 zeigen, dass Dresdens Bewohner mit ihrer Wohnsituation mehrheitlich zufrieden sind – und das zunehmend seit den 1990er-Jahren.

Besonders die eigene Wohnung wird positiv bewertet, während Wohnumfeld und Gebäude etwas kritischer gesehen werden. Eigentümer zeigen sich deutlich zufriedener als Mieter.

Die Eigentumsquote liegt in Dresden bei rund 18 %, womit der Großteil der Dresdner in Mietwohnungen wohnt. Durchschnittlich werden ca. 28 % des Haushaltseinkommens für die Miete aufgebracht.

Viele Haushalte wohnen in Altbauten oder Gebäuden aus DDR-Zeiten, doch auch Neubauten gewinnen an Bedeutung. Im Schnitt leben Dresdnerinnen und Dresdner auf rund 74 Quadratmetern mit drei Räumen. Die Ausstattung hat sich seit den 1990er-Jahren spürbar verbessert: Bad, Innen-WC und moderne Standards sind heute nahezu überall selbstverständlich. Auch Balkone, größere Wohnungen und barrierearme Zugänge nehmen zu – wenn auch nicht flächendeckend.

Bei der Energieversorgung dominieren die Fernwärme und Erdgas, während Kohle und Öl kaum noch eine Rolle spielen. Elektroheizungen liegen bei rund 5 %.

Trotz der positiven Entwicklung zeigt sich ein Spannungsfeld. Die Ansprüche steigen schneller als die Realität Schritt hält. Immer mehr Menschen empfinden ihre Wohnung als nicht mehr ganz zeitgemäß.
Gutes Wohnen wird in Dresden heute neu definiert.


Quelle: Dresden in Zahlen - III.Quartal 2025